EF Miami 2013

Hi ihr Lieben,

2013 ging es für mich das zweite Mal ganz allein auf Reisen. Das Ziel war Miami Beach. Ich blieb 4 Wochen dort mit EF. Gewohnt habe ich im Studentenwohnheim von EF. Das heißt, die Wohnungen waren im selben Haus wie die Unterrichtsräume. Gewohnt habe ich in einem Zimmer mit 3 Italienerinnen. Es handelte sich nicht um ein Appartment, denn Essen gab es unten. Es war also mehr eine Art Hotel. Mittags war das manchmal etwas ätzend, da man sich nichts machen konnte. In Amerika gibt es auch eher keine Strandbuden, wo man sich schnell etwas holen kann. In der Nähe waren eigentlich nur Sub way und ein Bäcker. Also war das Lunch etwas eintönig. Die Unterkunft lag aber sehr gut. Etwas über eine Meile zu der Straße, wo man shopen, feiern und essen konnte. Mit dem Taxi war es daher auch nie teuer. Als Kurs habe ich den Sommerkurs genommen. Der ist am günstigsten und außerdem hat man die meiste Freizeit. Diesmal hatte ich so ein gutes Englischlevel, dass ich am Ende sogar in dem höchsten Kurs war, den es zu erreichen gab. Jedoch war ich da schon teilweise etwas überfordert.

Die ersten Personen, die ich kennengelernt habe, waren hauptsächlich Italiener. Dazu zählten auch noch andere außerhalb meines Zimmer. Außerdem noch 2 französischsprechende Mädels. Eine aus Kanada und eine aus Frankreich. Lustigerweise hießen beide Stephanie. Etwas später habe ich noch Clara kennengelernt. Sie kommt aus Deutschland und mit ihr habe ich dort die meiste Zeit verbracht. Außerdem gab es noch Jane aus Weißrussland.

Am Montag nach meiner Ankunft gab es erstmal eine kleine Rundreise durch Miami. Diese wurde von EF organisiert. Was ich sonst alles unternommen habe, war extrem viel feiern. Dabei waren meine Favoriten: das Clevelander (freier Eintritt und Blick über Miami), das Mansion und das LIV (allerdings mit 60 Dollar die teuerste Partynacht meines Lebens). Aber nach einem Monat Miami war ich tatsächlich 17x feiern und habe jeden namhaften Club der Stadt erlebt. Neben den Clubs war auch eine Partynacht auf einer Yacht legendär. Man hatte einen Blick über die Skyline Miamis, was atemberaubend war. Außerdem war ich einmal in Orlando, um dort die 2 Freizeitparks Disney World und Universal Studios zu besuchen. Eins meiner weiteren Highlights war der Nationalpark Everglades, wo wir mit einem Speedboot durchgefahren sind und wilde Alligatoren und andere Tiere gesehen haben. Danach durfte man auch einen Alligator auf den Arm nehmen. Einen Tag waren wir noch im Nikki Beach. Leider haben wir uns einen etwas verregneten Tag ausgesucht. Einen Tag waren wir auch auf einer Poolparty. Fand ich auch super. Dort habe ich den besten Mojito und den besten Champagner meines Lebens getrunken. Außerdem auch noch die besten Erdbeeren aller Zeiten gegessen. Also es war rundum gut. Ich war auch einen Tag in Key West alleine, weil keiner mitkommen wollte. Dort war es wunderschön. Eine richtig süße kleine Stadt. Man hatte das Gefühl dort ist die Welt noch in Ordnung. Dort befindet sich auch der südlichste Punkt Amerikas. Key West hat ein sehr kubanisches Flair.

Alles in allem fand ich Miami toll. Das Wetter war fast immer grandios. Die Strände waren toll. Man konnte gut essen gehen, super feiern und gut shoppen. Dennoch würde ich dort nicht leben wollen, weil es für mich auch der oberflächlichste Ort ist, an dem ich je war. Fast jeder is operiert, fährt die krassesten Wagen (meist nur geliehen, denn dort ist mehr Schein als Sein) und ist ständig gestylt. Da ist mir die Natürlichkeit L.A.s definitiv lieber.

 

Liebe Grüße

eure Jill

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