EF Los Angeles

Hi ihr Lieben,

2011 habe ich mein Abitur absolviert. Direkt danach studieren wollte ich nicht. Ab ins Ausland hab ich mir gedacht. Meine erste Idee war es als Au Pair in die USA zu gehen. Allerdings hatte ich noch nicht extrem viel Erfahrung in der Kinderbetreuung und war mir auch nicht sicher, ob ich ein ganzes Jahr  alleine in den USA „überleben“ würde. Schließlich war ich noch nie alleine weg und hatte auch etwas Respekt davor. Als ich mal wieder irgendeine Übersetzung auf der Seite „leo.org“ gesucht habe, habe ich eine Werbung für EF Sprachschulen gesehen. Nachdem ich mich eingehend damit beschäftigt habe, war für mich klar, dass ich das machen werde und für eine bestimmte Zeit an eine Sprachschule in einem englischsprachigen Land möchte. Für mich waren Miami, Los Angeles und San Francisco Optionen. Letztlich habe ich mich für 2 Monate Intensivkurs in Los Angeles entschieden. Die beste Entscheidung, die ich treffen konnte.

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Gewohnt habe ich in einem Apartment mit 5 Mitbewohnerinnen. Es gab 2 Schlafzimmer, 2 Badezimmer und 1 Küche, 1 Wohnzimmer und 1 Balkon. Somit konnte ich auch direkt mal WG-Luft schnuppern und lernen mich selbst zu versorgen. Mein Hin- und Rückflug habe ich mit Lufthansa gemacht. Lufthansa ist einfach meine Lieblings-Airline. Toller Service. Vom Flughafen wurde ich von EF-Mitarbeitern abgeholt und direkt zu dem Apartment gefahren. Da es das erste Mal für mich alleine in den USA war, war mir einfach wohler dabei, abgeholt zu werden, auch wenn öffentliche Verkehrsmittel oder ein Taxi billiger gewesen wären. Angekommen bin ich am 11. September 2011. Das war ein Sonntag. Ich wurde super nett von meinen Mitbewohnerinnen empfangen. Die haben mir direkt alles gezeigt, wo der nächste Supermarkt ist, wo die Sprachschule ist etc. Am nächsten Tag ging es dann los in die Schule. Orientierungstag. Wir haben den Stundenplan erhalten. Danach gab es noch eine kleine Tour nach Venice Beach und Santa Monica. Von da an hieß es Montag bis Freitag Schule. Jeweils abwechselnd morgens und nachmittags. Ich hatte einen Intensivkurs und das hieß, dass ich neben meinem normalen Kurs noch 2 Wahlfächer belegen musste, die ich auch wöchentlich nach Bedarf ändern konnte.

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Natürlich kamen auch Ausflüge nicht zu kurz. So habe ich mir Los Angeles inkl. Hollywood-Zeichen, Griffith Observatory, Walk of Fame und The Grove. Außerdem war ich in den Universal Studios, in Disneyland, auf einem Konzert von LMFAO, im Wachsmuseum, auf der Premiere von J.Edgar, habe die Twilight-Stars gesehen, war in Las Vegas und in San Francisco. Da ich in Redondo Beach gewohnt habe, war ich natürlich dort auch hauptsächlich und auch oft an den Nachbarstränden Manhattan und Hermosa Beach.  In Redondo Beach wurde auch O.C. California gedreht. Ich war oft abends im Sharkeez, einer Bar, in die man auch mit meinen damals 20 Jahren reinkam. Allerdings musste ich sie gegen Mitternacht immer verlassen. Als 20-Jährige war ich trotzdem ab und zu in Hollywood in sogenannten Under-Age-Clubs feiern. In meiner Zeit dort habe ich auch das erste Mal Sushi bei RA SUSHI gegessen und war total überwältigt. Natürlich kam auch shoppen nicht zu kurz und ganz normale Sachen wie Kinobesuche, Partys etc.

Bis zu diesem Zeitpunkt waren das die zwei besten Monate meines Lebens. Ich habe unglaublich tolle Leute kennengelernt. Aus Amerika. Aus Deutschland. Aus Belgien. Aus Kanada. Aus der Schweiz. Aus Frankreich. Aus Norwegen. Aus Dänemark. Aus Island. Aus Japan. Aus Russland. Ich hoffe ich habe keine Länder vergessen. Mit einigen bin ich noch heute im Kontakt und finde es immer wieder toll mich mit ihnen auszutauschen. Besonders Jelena und ich waren damals unzertrennlich und haben wirklich alles miteinander unternommen. Ich habe es etwas bereut meinen Aufenthalt nicht verlängert zu haben, da ich, als ich wieder zuhause in Deutschland war, leicht depressiv wurde und wirklich jeden Tag meine Crew aus L.A. vermisst habe. Fazit ist, dass es eine unvergessliche Zeit war und mich definitiv persönlich weitergebracht hat.

Liebste Grüße,
eure  Jill

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