Best of…

Hi ihr Lieben,

morgen sitz ich schon im Flieger Richtung Heimat mit Zwischenstop in Houston. Also werd ich hier mal auflisten, was meine Highlights vom ersten Quarter waren und was weniger toll war.
Zunächst einmal ist es wahnsinnig toll alleine zu leben. Ich liebe es. Würde meine Familie in der Nähe wohnen, wäre es noch perfekter und dann würde ich wohl gar nicht mehr heim wollen. Dann find ich es auch super in einer WG zu wohnen, wo aber jeder sein eigenes Zimmer und eigenes Bad hat. Einfach perfekt. Und außerdem ist die Anlage der Wahnsinn. Ich mein was kann es geileres geben als ein eigenes Fitnessstudio, eigenes Cafe, Spieleraum und einen Pool zu haben. Das hat mir definitiv meinen Aufenthalt versüßt. Außerdem hab ich dort auch die meisten Leute kennengelernt.
Wenn ich an die Ausflüge zurückdenke, war definitiv Grand Canyon meine Nummer 1. Das Gefühl, was man dort hat, ist einfach unbeschreiblich. Ansonsten gehören zu meinen Highlights noch unser San Francisco Trip, Las Vegas, der Tag in Los Angeles und Feiern im Supperclub.
Die besten Partys waren definitiv die bei den Franzosen und die Whirlpoolparty. Außerdem war die Blockparty von unserer Uni auch mega gut.
Das Homecomingwochenende war auch super und mega lustig und mal richtig amerikanisch.
Das beste Essen gab es im Ra Sushi, im In’n’Out Burger, in der Cheesecake Factory, in Palm Springs und unser selbstgemachtes Thankksgivingdinner war auch super lecker.

Meine top Songs, die mich immer an die Zeit hier erinnern werden, waren:
Trumpets von Jason Derulo
Rude von Magic! (allein schon deshalb, weil der auf unserer Uniparty aufgetreten ist)
I don’t fuck with you von Big Sean (das Partylied überhaupt)
Turn down for what von Dj Snake und Lil Jon (durfte auf keiner Appartmentparty fehlen)
2 on von Tinashe feat. Schoolboy Q
I don’t mind von Usher feat. Juicy J (kam an unserem San Diego Wochenende aller 20 Minuten im Radio)
L.A. Love von Fergie (ein extra für L.A. gemachtes Lied darf natürlich nicht fehlen
We dem Boyz von Wiz Khalifa (eigentlich etwas einfallslos der Song, aber auf Hip Hop Partys kommt es ganz gut)
Tuesday von Drake
No Mediocre und Bring Em Out von T.I.
Pretend von Tinashe
Touchin, Lovin von Trey Songz feat. Nicki Minaj
Anaconda von Nicki Minaj
Riverside von Sidney Samson (wie kann es anders sein, wenn es schon ein Lied über Riverside gibt, was die meisten aus Riverside nicht mal kennen)
Don’t Tell Em von Jeremih
Shake it Off von Taylor Swift
All about that bass von Meghan Trainor
und dann kam in jedem Radio alles Mögliche von Ariana Grande und ich HASSE Ariana Grande

Beim TV gucken wird man etwas erschlagen von den tausend Sendern, die bei uns aufgelistet sind, aber MTV, BRAVO TV, ABC Family und CWTV sind definitiv am besten. Warum MTV in Deutschland privatisiert wurde, wüsst ich echt gerne mal. Aber alles in allem habe ich sehr wenig TV geguckt, nur die Serie Vanderpump Rules auf BRAVO hat es mir etwas angetan.
Mein Lieblingsmodul in der Uni war mit Abstand Market Research.
Zu meiner Bucket List, die ich mal gepostet habe, ist zu sagen, dass ich San Francisco und den Highway abgearbeitet habe und zumindest hatte ich eine kleinere Version eines Thanksgiving-Dinners. Zum Jinglebell Ball habe ich es nicht geschafft. Ich hab so lange drüber nachgedacht, dass am Ende nur noch Tickets über 100 Bucks erhältlich waren. Anfangs gab es Tickets für unter 50, was für ein Konzert echt ok ist, aber so habe ich es dann gelassen. Sehr schade, da das so ziemlich das Event überhaupt hier war, da dort verschiedene Stars aufgetreten sind. Die anderen Dinge meiner Liste kann ich noch im nächsten Quarter abarbeiten und da müsst ich mir echt mal ab und zu ein Auto mieten. Ohne Auto ist es hier schon etwas doof. Zur Mall, die 25 Minuten mit Auto entfernt ist, braucht man 2:40 h mit dem Bus und die Busse kommen auch nur 5x am Tag. Also an dem öffentlichen Verkehrsnetz könnte man hier echt mal arbeiten. Katastrophe! Für nächste Quarter habe ich jedenfalls Finance Kurse gewählt und zwar: Managerial Accounting, Financial Statement Analysis und Internal Auditing. Letzteres wollte ich erst gar nicht nehmen, obwohl es total interessant klingt. Gestört hat mich aber, dass es Freitagabend stattfindet. Fand ich weniger toll. Aber dafür werd ich Montag freihaben und das ist ja auch schön. Und letztlich wollte ich dann doch lieber das nehmen, was mich interessiert, als um meinen Freitagabend zu bangen. Etwas vergleichbar Interessantes gab es für mich nicht.
Heimweh hatte ich wirklich kaum, was mich selbst ein wenig verwundert, da ich am Anfang ja noch ziemlich alleine war und mir erstmal meine Freunde suchen musste. Geweint hab ich lediglich 2x und das auch nur weil meine Bankkarte nicht funktioniert hat und ich bei sowas leicht in Panik verfalle. Besonders da ich mich allein im Ausland befinde und wenn ich kein Geld mehr hätte, ich ein echtes Problem hätte. Zur Weihnachtszeit hin wurd ich manchmal etwas traurig, weil das für mich mit Abstand die schönste Zeit des Jahres ist und ich da meine Familie schon etwas vermisst habe. Aber es hielt sich alles noch in Grenzen mit der Traurigkeit. Super fand ich auch, dass man bis Anfang Dezember tatsächlich noch am Pool liegen konnte. Zumindest ab und zu noch. Und es war nicht nur relativ warm, sondern es war teilweise (trotz der Tatsache, dass Dezember ist) unerträglich heiß. Das war immer eine schöne Beschäftigung für zwischendurch und die Sonne tat auch meiner Laune gut. Zuhause bin ich ja manchmal etwas mies gelaunt. Aber hier kann man gar keine schlechte Laune entwickeln bei so einem Wetter. Das perfekte Wetter zum Leben find ich. Miami fand ich damals schon ein wenig zu heiß und die Luftfeuchtigkeit machte mir zu schaffen. Kalifornisches Klima ist allerdings perfekt.
Auch dankbar bin ich für die tollen Menschen, die ich kennenlernen durfte. Besonders meine deutschen Mädels werde ich auf jeden Fall mal wiedersehen und vielleicht auch die anderen. Wobei ich weiß, dass es dann manchmal doch nie dazukommen wird. Einige meiner besten Freunde damals aus Redondo Beach (Leute aus der Schweiz, Norwegen und Dänemark) habe ich bis heute nicht wiedergesehen. Aber zumindest mit denen aus Deutschland bin ich noch in Kontakt.
Weniger toll war manchmal allerdings, dass die internationalen Studenten nicht gleichbedeutend mit den amerikanischen sind. Man fühlt sich leicht ausgeschlossen. Mir ist zwar klar, dass die Amis um einiges mehr zahlen, um auch als vollwertiger Student anerkannt werden, aber das hätte man einem auch mal vorher mehr sagen können. So können wir nur höchstens einen Kurs am viel schöneren Main Campus belegen. Ich konnte letztlich keinen einzigen belegen, da sich das sonst zeitlich mit meinen Kursen am Extension Center überschnitten hat und ich dann auf mehr als 12 Units gekommen wäre, was zu Mehrkosten geführt hätte. Fand ich sehr schade. Ich weiß zwar, dass die Kurse am Main Campus um einiges mehr Arbeit sind und ich in meinen Kursen inhaltlich auch sehr viel mitnehmen konnte, aber allein um die Erfahrung wäre es mir das wert gewesen. Richtiger amerikanischer Unterricht. Trotzdem hing ich recht viel am Main Campus ab und wenn es nur für einen Kaffee war. Ich fand die Atmosphäre einfach so toll. Nächstes Quarter nehme ich mir jedenfalls fest vor mehr amerikanische Menschen kennenzulernen und nicht nur internationale Studenten. Das fand ich nämlich etwas schade. Klar habe ich meine neugewonnenen Freunde auch echt lieb, aber es ist eben nicht ganz die Erfahrung, die man aus einem Auslandssemester mitnehmen möchte. Und dadurch dass meine engsten Freunde auch noch deutsche waren, blieb das Englischsprechen etwas auf der Strecke und ich möchte ja noch besser werden im Englisch und auch wenn es geht etwas den deutschen Akzent ablegen, so dass nicht gleich jeder merkt, dass man Ausländer ist. Und das kann man auch schaffen. Viele meinen zwar mein Englisch ist sehr gut, aber etwas besser geht immer noch und vor allem noch etwas amerikanischere Aussprache wäre perfekt. Um mehr Amis kennen zu lernen, werde ich nächstes Quarter entweder einer Verbindung beitreten (was auch davon abhängt ob mich überhaupt eine Verbindung will), einer Organisation beitreten (Sport, Cheerleading kann man leider nicht nur für ein Quarter machen), ab und an Couchsurfing machen oder einen Minijob am Campus annehmen. Jobs am Campus sind die Einzigen, die wir mit unserem Visum machen dürfen und eigentlich auch ganz gut bezahlt. Da ist halt die Frage, ob man da jetzt wirklich so viele Menschen kennenlernt oder ob es eher nur eine kurze Begegnung ist. Ich besitze zwar auch die berühmte Tinder-App, die hier jeder hat, aber irgendwie hab ich da noch niemand besonders coolen gefunden, mit dem man sich treffen könnte.
Im zweiten Quarter muss ich dann auch meinen Bericht und meine Präsentation über mein Auslandssemester fertigmachen. Ist Pflicht von meiner FH in Bonn. Aber ich denke das wird mir nicht schwer fallen. Ich möchte auch noch ein paar Mal nach L.A.. Nicht wirklich zum Sightseeing, sondern eher zum Leben, weil es da so schön ist. Ins Getty Museum möchte ich allerdings auch nochmal. Soll traumhaft sein.
In letzter Zeit habe ich eher wenig Spektakuläres gemacht. Vorletztes Wochenende war ich Freitag mit Jacky, Denise, ihrem Freund, Lisa und Meike in Riverside Downtown auf einer Art Weihnachtsmarkt. Allerdings gibt es kaum Buden. Es geht eher um die Beleuchtung und die war wirklich beeindruckend. Schlittschuhfahren konnte man allerdings auch noch. Sah echt süß aus. Aber etwas klein die Eisfläche. Ich hab mir überteuerte gebrannte Mandeln geholt, Später haben wir noch etwas in einer Bar, unserer Stammbar Pixels, getrunken. Samstag bin ich abends mit Denise und ihrem Freund nach L.A. zu Melina gefahren und wir waren dann noch feiern im Supperclub. Allerdings war der Abend echt scheiße. Wir kommen ja immer umsonst rein. Denises Freund musste allerdings zahlen, da er ein Mann ist und der eine Promoter wollte ihm dann auch nichts von unseren Getränken abgeben und meinte, dass das nur für uns Mädels ist. War echt doof. Also waren wir dann kaum in der VIP Lounge, weil er sich da echt unwohl gefühlt hat. Kann ich mir auch vorstellen. War echt gemein. Aber ich geh eh nur gerne in VIP Lounges aufgrund der kostenlosen Drinks und des kostenlosen Eintritts. Die Lounges im Supperclub sehen nämlich nur schön aus, sind aber echt unkomfortabel, da der Boden auch aus Polster besteht und mit High Heels das echt keinen Spaß macht da zu tanzen. Wir waren dann also hauptsächlich unten am Feiern. Später fing genau neben uns auch noch eine Schlägerei an und wir natürlich alle schnell aus dem Weg gegangen und in der Zeit wurde Melina auch noch ihr Handy geklaut. Also der Abend war wirklich mehr als doof. Ich blieb dann drinnen mit Melina und Denise und ihr Freund waren schon draußen. In der Zeit ging es mir dann plötzlich immer schlechter und mir wurde schwindelig, abwechselnd kalt und heiß und mein ganzer Körper fing an zu kribbeln. Und ich hab schon gemerkt, dass ich gleich umkippen werde. Dummerweise kann man sich da nirgends hinsetzen, da man für jeden Sitzplatz zahlen muss. Ich hab mich dann einfach in einen Fotoautomaten gesetzt. Melina hat mir dann erstmal Wasser gebracht und irgendwann ging es wieder. Ich weiß bis heute nicht so ganz was das war. Ich hoffe nur nicht, dass mir von den Promotern, von denen ich nunmal alle Getränke hatte, niemand etwas ins Glas getan hat. Mir ging es noch nie so schnell so unglaublich schlecht.
Danach die Woche haben wir auch nicht viel gemacht. Mittwoch war ganz nett. Party bei Alina, Des und Tara mit selbstgemachten Caipirinhas. War echt ein netter Abend. Wir haben paar Trinkspiele gespielt (Beerpong darf nie fehlen), Musik gehört und gequatscht und uns die neueste Victoria’s Secret Fashion Show nochmal angeguckt. Haha. Mit dabei waren noch Jacky, Sarah, Hendrick, Lennart und Adrian. Ursprünglich wollten wir noch feiern gehen, aber es wurd dann so spät, dass wir es gelassen haben und irgendwann sind Alina und ich auch schon fast eingeschlafen. Lustig war ja, dass je mehr ich getrunken habe, desto besser wurde ich in dem Spiel „Meiern“, welches ich noch nie zuvor gespielt habe. Bei Beerpong ist es umgekehrt. Da lässt meine Zielgenauigkeit sehr nach und das ist dann etwas peinlich mit anzusehen. Letztes Wochenende haben wir sonst gar nicht gemacht. Alle waren nur am Lernen und so war ich das erste Mal alleine shoppen in der Tyler Mall. Eigentlich wollte ich nichts kaufen, aber man kennt das ja. Zu Michael Kors und Nike werde ich nächstes Quarter definitiv auch nochmal. So günstig komme ich nie wieder an Markensachen ran. Echt krass, wie sehr viel günstiger hier richte Markensachen teilweise sind. Gestern gab es noch ein Goodbyedinner in der Cheesecake Factory mit Denise, Lisa, Meike und Marcel, Denises Freund. Heute nach meiner letzten Vorlesung werd ich mic noch von meinen anderen Freunden verabschieden.
Ich freu mich jedenfalls auf das zweite Quarter und bin gespannt, was es für mich zu bieten hat. Aber erstmal freue ich mich riesig auf mein richtiges Zuhause und auf meine Familie und Freunde und auch auf richtig leckeres Essen.
Unten sind noch ein paar Fotos von einem meiner ersten Wochenenden mit Jacky, Sarah, Denise und Candice. Die Bilder sind entstanden in Santa Monica, Huntington Beach, Malibu Beach und in Palm Springs. Und ich muss sagen, ich liebe Sarahs Kamera.
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Liebste Grüße, eure Jill

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