Los Angeles und San Diego

Hi ihr Lieben,

schon wieder ein neuer Post. Zunächst einmal bin ich froh, dass wir an dem Halloween-Wochenende nicht in Riverside waren. Gab wohl ein Erdbeben in der Nacht. Kein wirklich schlimmes, aber kann ich trotzdem drauf verzichten.
Das letzte Wochenende haben wir uns jedenfalls ein Auto gemietet und sind nach L.A. und San Diego gefahren. Ohne Übernachtungen. Einfach früh los und den Tag dort verbracht. Das Auto haben nur Denise und ich gemietet, da viele in Vegas waren und ich dafür jetzt nicht unnötig nochmal Geld für ausgeben wollte. Also lieber was neues angucken. Freitag ging es also nach L.A.. Zunächst ins Fashion District. Dort gibt es viele Läden, in denen man zum Beispiel Stoffmuster kaufen kann oder Markensachen etwas vergünstigt. Da Denise Studiengang Textilmanagement ist, war das natürlich für sie interessant. Danach haben wir etwas Sightseeing vom Auto aus gemacht und Downtown ergründet. Hier finde ich es auch sehr schön und es erinnert echt an New York. Leben würd ich hier nicht unbedingt, aber zum Arbeiten find ich es eine top Lage. Danach ging es zum Mulholland Hwy. Ganz nah an das Hollywoodzeichen ran. Dort befindet sich auch die gefährlichste Kurve der Welt, auch Snake genannt. Ungeübte Motorradfahrer sollten definitiv einen anderen Weg nehmen. Dort haben wir einfach vor irgendwelchen Privathäusern geparkt und ein paar Fotos gemacht. Das Zeichen war von hier aus wirklich zum Greifen nahe. Bis heute sind wir uns allerdings nicht sicher, ob das eventuell Privatwege waren und wir da gar nicht lang fahren durften. Dort war es jedenfalls wunderschön und dort würd ich echt gerne wohnen. Super Lage, total ruhig und trotzdem zentral und ein Haus geiler als das andere. Traumhaft. Danach sind wir weiter zum Griffith Observatory gefahren, von wo aus man die komplette Stadt und auch nochmal das Hollywoodzeichen sehen kann. Dort haben wir erstmal unser Lunchpaket verspeist und noch etwas die Sonne genossen. Da oben war es echt schon wieder unerträglich heiß. Von da aus ging es dann Richtung West Hollywood und Beverly Hills. Und die Gegend um den Rodeo Drive ist so ziemlich das edelste, was ich je gesehen habe. Kronleuchter statt Laternen! Porsche, Ferrari und co an der Tagesordnung und nur teure Läden. Dort haben wir uns in ein niedliches Cafe gesetzt und nur für ne Cola zahlt man hier schon 7 Dollar. Mehr hätten wir uns da auch nicht leisten können. Vor dem Beverly Hills Zeichen haben wir auch noch ein paar Fotos gemacht und einfach mal ne halbe Stunde unsere Füße in das Wasser gehalten. Dann ging es noch zu The Grove, einem kleinen Einkaufsbezirk, wo man nur zu Fuß durchgehen kann. Sehr süß da und immer schön geschmückt. Wenn auch etwas verfrüht, gab es hier schon Weihnachtsdeko. Später sind wir noch nach Santa Monica gefahren und eigentlich wollten wir da auf das Riesenrad, aber irgendwie ist der Vergnügungspark wirklich jedes Mal für eine Privatveranstaltung geschlossen, wenn ich da bin. Also ging es danach noch zum Abschluss des Tages nach Marina del Rey ins Ra Sushi, wo wir auch schon in Vegas waren und es war mal wieder göttlich für so wenig Geld. Da zahl ich für nen dämlichen Burger meistens mehr. Dort kam dann noch Melina dazu. Im Ra Sushi sind die Crazy Monkey Rolls am Besten (mit Mango und Lachs, somit kein zu fischiger Geschmack). OMG, könnt ich jeden Tag essen und muss ich echt mal zuhause versuchen nachzumachen. Als Nachtisch find ich Banana Split am leckersten (Gebackene Bananen, Schokosoße, Sahne und noch ein paar andere frische früchte).

IMG_7084 IMG_7088 IMG_7092 IMG_7098 IMG_7115 IMG_7119 IMG_7122

Am nächsten Tag ging es dann wieder recht früh los. Diesmal nach San Diego und ich bin dann das erste mal hier auch gefahren. Automatik ist zwar ganz entspannt, aber da macht das Fahren irgendwie gar keinen Spaß mehr. Als erstes Ziel steuerten wir ein paar Strände an, angefangen mit La Jolla. Dort gibt es kleine Seehundbabys. Echt süß. Zum Schwimmen ist der Strand nicht so wirklich geeignet, da immer nur ein kleiner Sandbereich vorhanden ist. Komm eine Welle, sind die kompletten Sachen im Wasser. Also haben wir uns nur hingesetzt und unser Lunchpaket gegessen. Danach ging es weiter zum Ocean Beach, wo wir auch länger waren und ein paar Mal eingeschlafen sind. Hier sind wir nur zum Schwimmen hingefahren und ich war ein letztes Mal für dieses Jahr im Wasser. Lange habe ich es aber nicht ausgehalten. Eiswasser! Das Wasser war so kalt, dass ich schon Schmerzen am Körper hatte. Aber ich wollte ja unbedingt einmal wieder ins Meer. Später sind wir Richtung Downtown gefahren und sind etwas am Hafen spazieren gewesen und noch im Gaslamp District gewesen, wo es hauptsächlich Bars und Restaurants gibt. Wir waren dann in der Spaghetti Factory essen. Das Essen war echt nicht so toll. Krieg ich selbst besser hin. Aber wenigstens günstig. Dort war eine größere Prom-Gesellschaft anwesend und man kam sich leicht underdressed vor. Find ich echt schade, dass es sowas in Deutschland nicht gibt. Später ging es dann noch für einen Drink in die Bar „Florent“. Auch wenn die Cocktails etwas teurer sind (12 Dollar zzgl. Tax), reicht fast schon einer, um etwas beschwipst zu sein. Ich hab mir einen Manhattan gegönnt und das war so ziemlich der stärkste Cocktail, den ich je getrunken habe. Später ging es dann wieder auf den Heimweg nach Riverside, da wir am nächsten Tag wieder ein volles Programm hatten.

IMG_7128 IMG_7132 IMG_7134 IMG_7144 IMG_7150 IMG_7154 IMG_7166

Sonntag ging es dann wieder recht früh los und so langsam merkte ich, dass ich total übermüdet bin. Seit Freitag immer zwischen 6 und 6:30 aufstehen und abends immer erst gegen Mitternacht wieder in Riverside sein. Als erstes ging es an diesem Tag nach Coronado. Coronado liegt auf einer Halbinsel und ist echt total süß und friedlich. Typische amerikanische Häuser gibt es hier und sonst wohnen hier auch eher Leute mit Geld, für die es dann auch die zahlreichen Golfplätze auf Coronado gibt. Dort sind wir zu einem der schönsten Strände Amerikas gefahren. Der Sand war echt superweich, aber Miami find ich schon allein deswegen schöner, weil das Wasser dort kristallklar ist. Aber trotzdem war es schön. Ins Wasser ging es nicht, denn ich fand es bei 22 Grad an dem Tag etwas kalt und somit haben wir uns nur etwas hingelegt. Danach sind wir noch etwas die Halbinsel abgefahren bevor es zurück aufs Festland ging. Danach ging es zum Balboa Park. Kann man sich etwas wie den Central Park in New York vorstellen. Die Parkplatzsuche war enorm anstrengend. Es war wirklich brechend voll auf den Parkplätzen. Im Park aber verteilte es sich. Zunächst sind wir in einen Bereich gegangen, wo es verschiedene kleine Häuser für verschiedene Nationalitäten gab (z.B. House of Spain, House of Germany etc.). Die Häuser waren dann mit typischen Dingen für die jeweilige Nationalität eingerichtet und es gab Wissenswertes über das Land zu lesen und meistens auch etwas zu essen. Gekostet hat das nichts, nur eine Spende konnte man geben. Somit hab ich mich mal wieder günstig durchfressen können. Danach sind wir noch etwas dort spazieren gegangen. Es gab viele Museen in dem Park, die von außen auch echt schön aussahen (wobei die Gebäude eher auf alt gemacht wurden und nicht wirklich historisch waren). Zeit hatten wir aber nicht uns eine Ausstellung anzusehen. Aber die Preise waren echt in Ordnung. Also sind wir nur kurz etwas in den botanischen Garten gegangen. Danach ging es erstmal etwas nach Little Italy. Amüsant ist hier auch, dass solche Bezirke meistens nur 1-2 Straßen gehen und drum herum ist einfach gar nichts. Essen war hier leider viel zu teuer für unseren Studentengeldbeutel und somit ging es fürs Dinner zum Hafen zur Cheesecake Factory. Leider war mein Essen (Orange Chicken mit Reis und Gemüse) nicht so gut wie das Essen, was ich in Redondo Beach gegessen hatte. Dafür war der Cheesecake und das Brot, was zur Hauptspeise gereicht wurde, wieder mal sehr gut. Nach dem Abendessen sind wir noch zum Pacific Beach gefahren. Da gibt es mehrere Bars und Restaurants und auch der Strand scheint schön zu sein. Da wir aber müde waren, haben wir uns das nur kurz angeguckt. Immerhin sind es 1 ½ Stunden wieder zurück nach Riverside. Was ich ja echt hasse hier ist, dass man meistens nur so umgerechnet 110 kmh fahren darf. Das ist echt etwas sehr langsam auf einer sechsspurigen Autobahn.

IMG_7173 IMG_7174 IMG_7184 IMG_7194 IMG_7195 IMG_7202 IMG_7203 IMG_7209 IMG_7210 IMG_7218 IMG_7226

So das wars dann erstmal mit dem Wochenende und eine neue Woche fängt an. Morgen ist allerdings Feiertag und somit schon wieder frei. Wir haben hier Verteran’s Day. Was genau da gefeiert wird, weiß ich nicht. Aber es ist frei und das reicht mir als Info.
Liebe Grüße, eure Jill

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s